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Informationen allgemein

Sinatengrün 
SinatengrünInternetauftrittwww.sinatengruen.de
Einwohner Sinatengrün51 Einwohner
(Stand 11.03.2008)
Koordinaten Sinatengrün50° 03.542 N
012° 02.532 O
Höhe535 m ü. NN
Postleitzahl95632
Telefonvorwahl09232
Staat
DeutschlandInternetauftritt www.deutschland.de
BundespräsidentChristian Wulffwww.bundespraesident.de
BundeskanzlerinAngela Merkel (CDU)
Bundesland
BayernInternetauftrittwww.bayern.de
MinisterpräsidentHorst Seehofer (CSU)
Regierungsbezirk
OberfrankenInternetauftrittwww.regierung.oberfranken.bayern.de
RegierungspräsidentWilhelm Wenning
Landkreis
Wunsiedel im FichtelgebirgeInternetauftrittwww.landkreis-wunsiedel.de
LandratKarl Döhler (CSU)
Adresse der LandkreisverwaltungJean-Paul-Str. 9, 95632 Wunsiedel
Telefon09232 / 800
Fläche606,40 km²
Landkreisschlüssel09 479
Einwohner Landkreis79.986 (Stand 31.07.2007)
Bevölkerungsdichte Landkreis132 Einwohner je km²
Stadt
Wunsiedel im FichtelgebirgeInternetauftrittwww.wunsiedel.de
BürgermeisterKarl-Willi Beck (CSU)www.karl-willi-beck.de
Adresse der StadtverwaltungMarktplatz 6, 95632 Wunsiedel
Telefon09232 / 6020
Fläche54,91 km²
Gemeindeschlüssel09 479 169
Einwohner Wunsiedel 9.986 (Stand: 31.12.2006)
Koordinaten Wunsiedel 50° 01 N
012° 01 O
Bevölkerungsdichte Stadt 182 Einwohner je km²
Höhe525 m ü. NN
Kfz-Kennzeichen WUN


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Sinatengrün - Geschichte


Ortsgeschichte von Sinatengrün


Der Ort ist seit 1359 als „Sinnatengrün" bekannt.
1404 hatten Bürgermeister und Rat zu Weißenstadt die drei Lehengüter und die Brunnmühl vom Pfleger zu der Weiden gekauft.

1499 gehörten vier Güter zur Frühmess zu Weißenstadt, drei den Rorern zu Höchstädt und Hans Küeschwerdt saß auf seinem Eigentum, vermutlich auf jenem Hof, wo heute bei Rogler eine Turmhügelanlage rekonstruierbar ist. Mit dem Halsgericht gehörten die zu Sinatengrün nach Hohenberg.



1668 war ein Hof Kanzlei-Mannlehen, vier halbe Höfe waren der Stadt Wunsiedel und fünf Güter mit der Mühl nach Weißenstadt lehenbar. Von 1715 ist ein Kalkofen nahe der Mühle bekannt, zu dem ein Tropfhaus gebaut wurde, das zudem 1789 eine Zapfenschenkgerechtigkeit bewilligt erhielt. 1841 waren Kalksteinbruch und Kalkofen noch in Betrieb.

1818 war bei Errichtung der politischen Gemeinde die Situation für das Landgericht Wunsiedel nicht ganz klar. Man stufte Sinatengrün bei Bernstein als mediale Gemeinde zum Patrimonialgericht der Stadt Wunsiedel ein.

1819 stellte man fest, dass Sinatengrün 12 Hausnummern hatte, von denen nur 2 der Stadt Wunsiedel oder dem Patrimonialgerich Rauschensteig zugehören würden, so dass es nicht als mittelbar bezeichnet werden konnte. 1824 hatte man Sinatengrün zur Gemeinde Bernstein geschlagen.

Für Sinatengrün gibt es kein Wappen. Während der Zugehörigkeit zur Gemeinde Bernstein wurde das Bernsteiner Wappen verwendet:



Hier die Wappenbeschreibung:

Wappen:

Gespalten; vorne wieder gespalten und zweimal geteilt von Schwarz und Silber, Rot und Schwarz, Silber und Rot; hinten dreimal sparrenförmig geteilt von Silber und Rot.
In der vorderen Schildhälfte erscheint das Stammwappen der Herren von Bernstein, die als Ortsadel seit 1221 nachweisbar sind und vermut­lich erst im späteren 15. Jahrhundert ausstarben. Da die Siegel keine Wappenfarben verraten, wurde dem Gemeindewappen die Darstellung im Baseler Codex, einem Wappenbuch aus der Zeit um 1550, zugrunde gelegt. Die Wappenähnlichkeit läßt einen ursprünglichen Sippenzusam­menhang der Bernsteiner mit den Herren von Feilitzsch und den Groß von Trockau vermuten. In der hinteren Schildhälfte steht das Wappen der Herren von Sparneck, die bis zum Aussterben der Familie 1744 jahr­hundertelang Reichslehen in Bernstein besaßen (vgl. auch die Wappen der Gemeinden Korbersdorf und Sparneck).


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Sinatengrün - Geschichte

Vorgestellt zur Endpräsentation der Dorferneuerungsmaßnahmen am 2.8.2004:

Sinatengrün liegt östlich von Holenbrunn in einer weiten Quellmulde.

Eine Besonderheit ist die Siedlungsstruktur. Man nennt sie „Rundreihendorf mit Radialwaldhufenflur“.



Zu Sinatengrün gehören unter anderem die Brehmer Mühle, der Steinbruch und die beiden Häuser an der Straße nach Göpfersgrün.

Ins eigentliche Rundreihendorf gelangt man über zwei Zufahrtsstraßen von Nordosten und von Südosten her. Die beiden Straßen vereinigen sich und verbinden das untere mit dem oberen Dorf. Dort teilt sich die Straße, um Sinatengrün wieder in zwei Himmelsrichtungen zu verlassen.

In Sinatengrün findet man ortsprägende Großbäume, die so woanders nicht vorzufinden sind.

Es gibt noch drei Vollerwerbs-Bauernhöfe und einen Nebenwerbs-Bauernhof. Ein weiterer Erwerbszweig hat sich mit einem Ferienhof und Ferienwohnungen entwickelt.

>       Der Name „Sinnatengrün" (mit zwei 'n' geschrieben) taucht erstmals in Unterlagen aus dem Jahr 1359 auf, als Albrecht Nothaft von Thierstein und auch das Kloster Waldsassen Anspruch auf das Dorf erhoben. (Das bedeutet, dass im Jahre 2009 unser Dorf 650 Jahre alt wird.)

>        1363 besitzen es die Rohrer von Höchstädt.

>        1369 erheben Albrecht Nothaft auf Thierstein und das Kloster Waldsassen Ansprüche auf das Dorf.

>        1404 hatten Bürgermeister und Rat zu Weißenstadt die drei Lehengüter und die Brunnmühl vom Pfleger zu der Weiden gekauft.

>        1471 zinst ein Hof zur Kirche St. Veit in Wunsiedel

>        1499 gehörten vier Güter zur Frühmess zu Weißenstadt, drei den Rohrern zu Höchstädt und Hans Küeschwerdt saß auf seinem Eigentum, vermutlich auf jenem Hof, wo heute bei Rogler eine Turmhügelanlage rekonstruierbar ist. Mit dem Hals-Gericht gehörten die zu Sinatengrün nach Hohenberg.

>        1668 war ein Hof Canzley-Mannlehen, vier halbe Höfe waren der Stadt Wunsiedel und fünf Güter mit der Mühl nach Weißenstadt lehenbar.

>        Von 1715 ist ein Kalkofen nahe der Mühle bekannt, zu dem ein Tropfhaus gebaut wurde, das zudem

>        1789 eine Zapfenschenkgerechtigkeit bewilligt erhielt.

>        1818 war bei Errichtung der politischen Gemeinde die Situation für das Landgericht Wunsiedel nicht ganz klar. Man stufte Sinatengrün bei Bernstein als mediale Gemeinde zum Patrimonialgericht der Stadt Wunsiedel ein.

>        1819 stellte man fest, dass Sinatengrün 12 Hausnummern hatte, von denen nur 2 der Stadt Wunsiedel oder dem Patrimonialgericht Rauschensteig zugehören würden, so dass es nicht als mittelbar bezeichnet werden konnte.

>        1824 hatte man Sinatengrün zur Gemeinde Bernstein geschlagen.

>        1841 waren Kalksteinbruch und Kalkofen noch in Betrieb.

>        Im Jahre 1969 erfolgte der Wasserleitungsbau

>        Eingemeindet in die Stadt Wunsiedel wurde die Gemeinde Bernstein, d. h. also mitsamt Sinatengrün am 1.1.1978.

>        Im Jahre 2002 wurde Karl-Willi Beck zum 1. Bürgermeister der Stadt Wunsiedel gewählt und

>        Ende 2003 wurde erstmals das Kapitel Dorferneuerung aufgeschlagen.

>        2008 wurde Karl-Willi Beck bei der Kommunalwahl für weitere 6 Jahre mit 72 % im Amt des 1. Bürgermeisters bestätigt.

>        Am 31.10.2008 wurde die Dorfgemeinschaft "Sonnenuhrdorf Sinatengrün" e. V. gegründet! Erster Vorsitzender der Dorfgemeinschaft ist Uwe Köhler!